22. Mai 2026

Lernorte mit Anziehungskraft

Am aprentas-Forum 2026 ging es um Absentismus in der Ausbildung und um Möglichkeiten, diesem Verhalten vorzubeugen.

Unterlagen zu den Referaten

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Der Einstieg ins aprentas-Forum 2026 vom 21. Mai 2026 begann ganz entspannt mit einer Pause. Denn vorher hatte am gleichen Ort, in der Aula der Fachhochschule Nordwestschweiz, die jährliche Mitgliederversammlung stattgefunden, und beim anschliessenden Mittagessen mischten sich die eintreffenden Forumsgäste unter die Teilnehmenden der Mitgliederversammlung. Parallel zu Speis, Trank und Austausch bot sich die Gelegenheit, Einblick in spannende Projekte von Lernenden verschiedener Berufe zu gewinnen.

Ankommen, Essen, Trinken, Networking ...

... und dazu spannende Projektpräsentationen von Lernenden Polymechanikern, ...

... Laborantinnen, Automatikern und CPT

Anschliessend startete das Programm des aprentas-Forums unter dem Titel „Lernorte mit Anziehungskraft: Absenzen verstehen – Präsenz fördern“. Auch diesmal wurde die Veranstaltung wieder souverän von zwei Lernenden moderiert.

Das Programm beginnt

aprentas-Präsident Riet Grond begrüsst die Gäste

Das Moderationsteam: Mediamatik-Lernende aus dem ersten Lehrjahr

Was Institutionen tun können

Nach der Begrüssung durch aprentas-Präsident Riet Grond trat als erste Referentin Prof. Dr. Margrit Stamm auf. Die emeritierte Professorin für Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Fribourg konzentrierte sich in ihrem Referat „Absentismus und duale Verantwortung – Fakten und Strategien in der beruflichen Ausbildung“ auf das Setting der Berufslehre. Sie thematisierte die Gründe, aus denen Jugendliche schwänzen, und die Faktoren, die heutzutage – im Vergleich mit früheren Zeiten – dieses Verhalten beeinflussen. Ferner wies sie auf den Zusammenhang zwischen Absentismus und Schul- beziehungsweise Ausbildungsabbruch hin und ging darauf ein, was Berufsfachschulen und Ausbildungsbetriebe als Institutionen präventiv unternehmen können.

Prof. Dr. Margrit Stamm

Applaus

Austausch in der Pause

Was Lehrpersonen und Ausbildende tun können

Wie „ticken“ Jugendliche? Was sind ihre Erwartungen an Lehrpersonen und Ausbildende? Mit Fragen wie diesen befasste sich Prof. Dr. Allan Guggenbühl, Psychologe und Leiter des Instituts für Konfliktmanagement und Mythodrama, IKM Guggenbühl AG, in Zürich, in seinem Beitrag „Die Lehre meistern. Hintergründe und Vorgehen bei mangelnder Motivation bei Auszubildenden“. Er zeigte mögliche Strategien auf, wie Erwachsene mit dem Spannungsfeld umgehen können, in dem sich Jugendliche häufig befinden: zwischen dem Wunsch nach Selbstbestimmung einerseits und dem Bedürfnis nach Orientierung und Führung andererseits.

Prof. Dr. Allan Guggenbühl

Das Publikum applaudiert

Reger Austausch in der kurzen Pause

Eine Podiumsdiskussion mit zwei Teilnehmerinnen von aprentas – Jenny Wyss, Ausbilderin Labor, und Sandra Fries Fischer, Lehrerin an der Berufsfachschule – sowie mit Margrit Stamm und Allan Guggenbühl schlug anschliessend den Bogen zur Ausbildungspraxis bei aprentas. Stimmen aus dem Publikum rundeten die Veranstaltung ab.

Angeregte Podiumsdiskussion mit den Referenten, ...

... einer Ausbilderin ...

... und einer Berufsfachschullehrerin von aprentas

Geschäftsführerin Nicole Koch dankt dem Moderationsteam ...

... und lädt zum Abschluss bei Kaffee und Zvieri ein

Die Gelegenheit zum Austausch wird nochmals rege genutzt

Fotos: Manuel Weiersmüller, zweidimensional.ch
Video: Daniele Ciociola






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