„Ich sorge dafür, dass der Strom genau so fliesst, wie er soll!“
Als Elektroniker/-in EFZ stellst du elektronische Schaltungen und Geräte her und führst Mess- und Prüfarbeiten, Inbetriebsetzungen und Instandhaltungsarbeiten durch. Du baust elektronische Schaltungen, fertigst Prototypen an, baust Mikrocontrollersysteme auf, schreibst und testest Software. Als Elektroniker/-in EFZ bist du auch zuständig für die Protokollierung des Entwicklungsprozesses und für das Erstellen der technischen Dokumentationen.
Schulische Voraussetzungen
Abschluss der Sekundarschule im erweiterten Niveau, der Bezirksschule oder einer anderen höheren Schulstufe; Deutschland: Realschule (Mittlere Reife)
Lehrdauer: 4 Jahre
Hier findest Du einen typischen Arbeitstag im Lehrberuf, scrolle dich einfach vom Morgen zum Abend durch.
Interesse an Technik und Elektronik sowie an Mathematik und Physik, logisches Denken.
Die Modulinhalte sowie die Ausbildungsdauer sind auf den jeweiligen Lehrberuf abgestimmt.
Besuch der Berufsfachschule Basel. Wichtigste Fächer: Physik, Mathematik, Werkstoff- und Zeichnungstechnik, Elektrotechnik, Elektronik, Digital- und Datentechnik, Informatik, Lern- und Arbeitsmethodik, Allgemeinbildung (ABU)
Die aprentas-Mitgliedfirmen unterstützen grundsätzlich die Berufsmaturität während der Lehre (BM1).
Studium an einer Technikerschule zum Techniker TS; Studium an einer Fachhochschule zum Ingenieur FH
Bitte richte deine Bewerbung direkt an eine der oben aufgeführten Lehrfirmen. Wir empfehlen dir, vorher abzuklären, ob noch Lehrstellen frei sind.
Erhältlich bei den Lehrfirmen und bei der Berufsinformation aprentas: lehrstellen@aprentas.com oder Tel. 061 468 18 00
Als Elektroniker/-in EFZ planst und baust du elektronische Schaltungen und Geräte. An diesen führst du Mess- und Prüfarbeiten durch, und du nimmst sie in Betrieb und wartest sie. Du fertigst Prototypen an, schreibst und testest Software und entwickelst Testprogramme für Störungen. Zudem protokollierst du den Entwicklungsprozess und erstellst die technischen Dokumentationen. Elektronische Hard- und Software kommt zum Beispiel in der Medizintechnik, Telekommunikation, in Haushaltsgeräten, Kraftwerken oder in der Gebäudetechnik vor.
Elektroniker/-innen arbeiten im Bereich Steuerungen, Leiterplatten und Entwicklung, während Elektroinstallateure/-innen (Elektriker/-innen) die Fachkräfte für die physische Energieverteilung im Gebäude sind. Die Arbeit von Elektroinstallateuren/-innen ist stärker handwerklich geprägt als die von Elektronikern/-innen; sie installieren, warten und reparieren elektrische Energieversorgungsanlagen in Gebäuden und Industrieanlagen. Zum Beispiel verlegen sie Kabel und montieren Steckdosen, Schaltkästen und Beleuchtungsanlagen. Sie arbeiten mit Starkstrom; beim Beruf Elektroniker/-in liegt der Fokus hingegen auf Schwachstrom.
Interesse an Technik und Elektronik, logisches und analytisches Denkvermögen, handwerklich-feinmotorisches Geschick sowie Kommunikationsfähigkeit sind gute Voraussetzungen für eine Ausbildung als Elektroniker/-in. In der Regel, je nach kantonalem Schulsystem, wird für eine Lehre in diesem Beruf der Abschluss der obligatorischen Schulzeit mindestens im mittleren Niveau der Sekundarschule verlangt. Zu den wichtigen Fächern in der Schule zählen die MINT-Fächer, vor allem Mathematik, Physik und Informatik, sowie Deutsch.
aprentas hat verschiedene Mitgliedfirmen, bei denen du dich für die vierjährige Lehre als Elektroniker/-in EFZ bewerben kannst. Du findest die Firmen mit aktuell offenen Lehrstellen sowie die Kontakte respektive Plattformen zum Einreichen deiner Bewerbung auf unserer Website. Macht deine Bewerbung in allen entscheidenden Punkten einen positiven Eindruck, wirst du in der Regel zu einem theoretischen Test eingeladen. Darauf folgen ein praktischer Teil und ein Bewerbungsgespräch. Wenn alles positiv verläuft, unterschreiben die verantwortliche Person von der Lehrfirma, du selbst und je nachdem auch deine Eltern/Erziehungsberechtigten den Lehrvertrag, und es kann losgehen mit deiner Ausbildung.
Elektroniker/-innen sind sehr gefragte Berufsleute. Und auch die Weiterbildungsmöglichkeiten sind attraktiv und vielfältig. Du kannst nach der Lehre eine Berufsprüfung (BP) absolvieren, zum Beispiel als Multimediaelektroniker/-in, und darauf aufbauend eine höhere Fachprüfung (HFP). Oder du kannst an einer Höheren Fachschule (HF) einen Bildungsgang absolvieren, zum Beispiel als Systemtechniker/-in.
Bereits während deiner vierjährigen Lehre als Elektroniker/-in kannst du an der Berufsfachschule parallel die Berufsmaturität machen (BM1) und, wenn alles erfolgreich verläuft, beim Lehrabschluss gleichzeitig mit deinem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) auch dein Berufsmaturitätszeugnis entgegennehmen. Du kannst die Berufsmaturität auch nach der Lehre in einem zusätzlichen Jahr absolvieren (BM2). Mit der BM kannst du an einer Fachhochschule studieren, zum Beispiel Wirtschaftsinformatik oder Digital Life Sciences. Willst du an der Universität studieren, musst du noch die einjährige so genannte Passerelle absolvieren.