Kauffrau/Kaufmann EFZ

 

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„Ich gewinne Einblick in verschiedene Abteilungen und lerne viele Menschen kennen. Mein Beruf ist sehr abwechslungsreich.“

Als Kauffrau/Kaufmann EFZ bist du in allen Wirtschafts- und Verwaltungszweigen tätig, vom Kleinbetrieb bis hin zum weltweit tätigen Konzern. Du verfügst über eine breite Palette an Fähigkeiten und Fachkenntnissen und übernimmst als Generalist/-in anspruchsvolle administrative und organisatorische Aufgaben innerhalb des Unternehmens.

Je nach Branche und Bereich koordinierst du als Kauffrau/Kaufmann EFZ Projekte, berätst Kunden, holst Auskünfte ein und verarbeitest Informationen, vereinbarst Termine und organisierst Anlässe, protokollierst Besprechungen, verfasst Briefe und Berichte, erstellst Unterlagen und Präsentationen, verwaltest Finanzen und Datenbanken. Du nutzt bei der mündlichen und schriftlichen Kommunikation neueste Informations- und Kommunikationstechnologien. Gute mündliche und schriftliche Kenntnisse von Fremdsprachen sind im Beruf Kauffrau/Kaufmann EFZ von grossem Nutzen.

Schulische Voraussetzungen
Abschluss der Sekundarschule im erweiterten Niveau, der Bezirksschule oder einer anderen höheren Schulstufe; Deutschland: Realschule (Mittlere Reife)

Lehrdauer: 3 Jahre

MEHR ZUM BERUF (PDF)

 

Schnuppertage & Infoveranstaltungen

Schnuppertag
17.03.2026

bereits ausgebucht
Halbtag Vormittag

Schnuppertag
21.04.2026

bereits ausgebucht
Halbtag Vormittag

Lehrfirmen mit Ausbildungsplatz

BASF Schweiz AG
Chemspeed Technologies AG
Endress+Hauser (Schweiz) AG
Endress+Hauser Flowtec AG
Fankhauser Arealentwicklung AG/uptown Basel AG
Fisher Clinical Services GmbH - a part of Thermo Fisher Scientific
Johnson & Johnson (Motivationsschreiben bitte auf Englisch)
Lonza AG, Hauptsitz
Novartis Pharma AG
Veolia Industry Building - Switzerland AG

Typischer Arbeitstag

Hier findest Du einen typischen Arbeitstag im Lehrberuf, scrolle dich einfach vom Morgen zum Abend durch.

Morgen

08:00 Uhr Arbeitsbeginn

Ich komme ins Büro, starte meinen PC und checke als erstes meine E-Mails. Dringende Anfragen erledige ich sofort.

09:30 Uhr Teamsitzung

An der Teamsitzung besprechen wir aktuelle Aufgaben, Projekte und Ideen. Meine Anliegen und Vorschläge bringe ich aktiv in die Besprechung ein und notiere mir wichtige Informationen, Termine und Vereinbarungen.

10:45 Uhr Administration

Ein Mitarbeiter aus einer anderen Abteilung ruft an und fragt nach einem spezifischen Dokument. Dank unseres digitalen Ablagesystems finde ich dieses rasch und leite es ihm weiter. 

11:00 Uhr Organisieren

Zwei Teammitglieder besuchen demnächst einen Kongress im Ausland. Beim Organisieren der Reise kann ich meine Fremdsprachenkenntnisse anwenden. Die Reiseunterlagen stelle ich ihnen rechtzeitig zur Verfügung. 

Mittag

14:00 Uhr Offerte erstellen

Ich wurde beauftragt, eine Offerte für einen neuen Kunden zu erstellen. Dabei stütze ich mich auf eine Vorlage, muss aber darauf achten, sämtliche Angaben anzupassen.

15:00 Uhr Rechnungen verbuchen

Ich kontrolliere die Rechnungen unserer Lieferanten, kläre allfällige Unstimmigkeiten ab und löse dann die Zahlungen in unserem Buchhaltungssystem aus. 

15:30 Uhr Präsentation erstellen

Die Teamleiterin bittet mich, eine Präsentation vorzubereiten. Wir besprechen gemeinsam die Inhalte und Gliederung.  Anschliessend beginne ich mit der Umsetzung.

Abend


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Alles Wissenswerte zum Beruf

Diese Stärken helfen dir in diesem Beruf

Organisationstalent, Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck, Team- und Kontaktfähigkeit, Freude an Fremdsprachen, Sinn für Zahlen.

Lehrverlauf
1. LEHRJAHR
aprentas Lehrbüro
Lehrfirma
Berufsfachschule
2. LEHRJAHR
Lehrfirma; im März 5 Tage bei aprentas (Wirtschaftswoche)
Berufsfachschule
3. LEHRJAHR
Lehrfirma; von April bis Juni bei aprentas (Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren)
Berufsfachschule

Die Modulinhalte sowie die Ausbildungsdauer sind auf den jeweiligen Lehrberuf abgestimmt.

Praktische Ausbildung

1. Lehrjahr – eine Basis schaffen: Sechsmonatige Einführung in den Beruf mit gleichaltrigen Lernenden. Die Lernenden arbeiten ab dem ersten Tag in der Praxisfirma Balcadeau AG (www.balcadeau.ch). Während dieser Zeit durchlaufen sie folgende Abteilungen: GL-Assistenz - Personal - Buchhaltung - Marketing/Verkauf - Einkauf/Logistik - Public Relations. Durch die Arbeit in den Praxisfirmen erlernen die Lernenden alle wesentlichen Grundfähigkeiten, die Kaufleute beherrschen sollten. Zusätzlich werden die Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen geschult. 2. Lehrjahr – Wirtschaft verstehen: Im zweiten Lehrjahr wird eine fünftägige Wirtschaftswoche organisiert. In dieser Zeit schlüpfen die Lernenden in die Rolle der Geschäftsleitung. Ziel ist es, das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und die Folgen von Entscheidungen auf der Leitungsebene zu verstärken. 3. Lehrjahr – Wissen vertiefen: Im dritten Lehrjahr kehren die Lernenden ein letztes Mal in die aprentas zurück. Circa 12 Wochen vor den Abschlussprüfungen werden sie intensiv auf das Qualifikationsverfahren vorbereitet. Neben den schulischen Inhalten liegt der Fokus vor allem auf den branchenspezifischen Themen.

Berufsfachschule

Besuch der Berufsfachschule Basel oder Liestal (mehr dazu unten unter "Weitere Informationen"). Der Unterricht ist nach Handlungskompetenzen orientiert.

Berufsmaturität

Die aprentas-Mitgliedfirmen unterstützen grundsätzlich die Berufsmaturität während der Lehre (BM1).

Weiterbildung

Verschiedene eidg. Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen; Betriebswirtschafter/-in HF (HFW), Studium an einer Fachhochschule (FH)

Bewerbung

Bitte richte deine Bewerbung direkt an eine der oben aufgeführten Lehrfirmen. Wir empfehlen dir, vorher abzuklären, ob noch Lehrstellen frei sind.

Auskünfte

Erhältlich bei den Lehrfirmen und bei der Berufsinformation aprentas: lehrstellen@aprentas.com oder Tel. 061 468 18 00

Weitere Informationen

Die offenen Lehrstellen für den nächsten Lehrbeginn

Lehrstellenbarometer

Der Weg zur Lehrstelle

Von der Bewerbung zum Lehrvertrag

Der Weg zur Lehrstelle

Ablauf des Potenzial-Checks

Rechnen für Schülerinnen und Schüler

Lage und Anfahrt

Ausbildungszentrum Klybeck

Berufsfachschule Basel-Stadt

Berufsfachschule Basel-Landschaft

Balcadeau AG

Website der kaufmännischen Praxisfirma

Lehrbüro

"Vierter Lernort"

Branche Dienstleistung und Administration

Online-Plattform Lehrbüro, geschützter Zugriff

 

Häufig gestellte Fragen

Was macht man im Büro eigentlich den ganzen Tag?

Als Kaufmann/Kauffrau bist du Generalist/-in, das heisst, du verfügst über eine breite Palette an Fähigkeiten und Fachkenntnissen. Je nach Branche und Aufgabenbereich vereinbarst du Termine und organisierst Anlässe, protokollierst Besprechungen, holst Auskünfte ein, verarbeitest Informationen, verfasst Briefe und Berichte, erstellst Unterlagen und Präsentationen, verwaltest Finanzen und Datenbanken oder/und berätst Kunden. Du nutzt bei der mündlichen und schriftlichen Kommunikation neueste Informations- und Kommunikationstechnologien. Kaufleute sind in allen Wirtschafts- und Verwaltungszweigen tätig, vom Kleinbetrieb bis hin zum weltweit tätigen Konzern. Mögliche Einsatzgebiete sind unter anderem Buchhaltung, Personalwesen, Einkauf oder Marketing.

Muss ich gut sein in Deutsch und in anderen Sprachen?

Ja, gute Sprachkenntnisse und Kommunikationsfähigkeit in Wort und Schrift sind sehr wichtig im Beruf Kaufmann/Kauffrau. Neben Deutsch spielen auch Englisch und Französisch eine grosse Rolle in der Ausbildung. Je nach Betrieb und Aufgabengebieten gehören Fremdsprachen dann auch im Berufsleben zu deinem Arbeitsalltag.

Was muss ich gut können für die KV-Lehre (für die Lehre als Kaufmann/Kauffrau) und welche Schulnoten sind wichtig?

Organisationstalent, Team- und Kontaktfähigkeit, Selbständigkeit, vernetztes Denken, Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck, gute Fremdsprachenkenntnisse, Sinn für Zahlen sowie Interesse an Wirtschaft und Informationstechnologie sind gute Voraussetzungen für eine Ausbildung als Kaufmann/Kauffrau. In der Regel, je nach kantonalem Schulsystem, wird für eine Lehre in diesem Beruf der Abschluss der obligatorischen Schulzeit mindestens im mittleren Niveau der Sekundarschule verlangt. Kaufleute sind Allrounder/-innen und vielseitig einsetzbar. Deshalb sind fast alle Schulfächer wichtig für diesen Beruf, vor allem Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch und Informatik.

Wo kann ich mich bewerben und was passiert, wenn ich die Bewerbung abgeschickt habe?

aprentas hat verschiedene Mitgliedfirmen, bei denen du dich für die dreijährige Lehre als Kaufmann/Kauffrau EFZ bewerben kannst. Du findest die Firmen mit aktuell offenen Lehrstellen sowie die Kontakte respektive Plattformen zum Einreichen deiner Bewerbung auf unserer Website. Macht deine Bewerbung in allen entscheidenden Punkten einen positiven Eindruck, wirst du in der Regel zu einem theoretischen Test eingeladen. Darauf folgen ein praktischer Teil und ein Bewerbungsgespräch. Wenn alles positiv verläuft, unterschreiben die verantwortliche Person von der Lehrfirma, du selbst und je nachdem auch deine Eltern/Erziehungsberechtigten den Lehrvertrag, und es kann losgehen mit deiner Ausbildung.

Was kann ich nach dem KV (nach der kaufmännischen Lehre) machen?

Als Kaufmann/Kauffrau hast du attraktive und vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Du kannst dich zum Beispiel in Richtung Finanz- und Rechnungswesen, Marketing, Personalwesen, Treuhand oder Handel weiterentwickeln. Nach der Lehre kannst du eine Berufsprüfung (BP) absolvieren und darauf aufbauend eine höhere Fachprüfung (HFP). Oder du kannst an einer Höheren Fachschule (HF) einen Bildungsgang absolvieren.

Bereits während deiner dreijährigen Lehre als Kaufmann/Kauffrau EFZ kannst du an der Berufsfachschule parallel die Berufsmaturität machen (BM1) und, wenn alles erfolgreich verläuft, beim Lehrabschluss gleichzeitig mit deinem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) auch dein Berufsmaturitätszeugnis entgegennehmen. Du kannst die Berufsmaturität auch nach der Lehre in einem zusätzlichen Jahr absolvieren (BM2). Mit der BM kannst du an einer Fachhochschule studieren. Willst du an der Universität studieren, musst du noch die einjährige so genannte Passerelle absolvieren.