Laborant/-in EFZ, Fachrichtung Biologie

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„Zellkulturen, Bakterien, Viren, Proteine, DNA und vieles mehr: Die Welt der Biologie hat mich schon immer interessiert.“

Als Laborant/-in EFZ Fachrichtung Biologie erforschst du die faszinierende Vielfalt des Lebens, da Biologie das Studium lebender Organismen und der Gesetzmässigkeiten des Lebens umfasst. In deiner Tätigkeit begegnest du einer breiten Palette von Organismen, darunter Bakterien, Zellkulturen, Viren und Tiere. Laboranten/-innen mit Schwerpunkt Pharmabiologie sind in der Entdeckung und Entwicklung neuer Medikamente aktiv. Sie arbeiten mit präzisen Messinstrumenten, um metabolische Veränderungen zu beobachten, isolieren und reinigen Substanzen aus biologischen Quellen und wenden molekularbiologische sowie biochemische Techniken zur Analyse von Proben an.

Als Laborant/-in EFZ der Fachrichtung Biologie bist du in vielfältigen Bereichen gefragt, einschliesslich der Entwicklungs- und Qualitätskontrollabteilungen in der pharmazeutischen Industrie, der Lebensmittelüberwachung, der biologischen und medizinischen Grundlagenforschung sowie anderen Labortätigkeiten. Bei aprentas erhalten Auszubildende in dieser Fachrichtung eine praxisorientierte Ausbildung in verschiedenen Disziplinen wie Labortechnik, Mikrobiologie, Pharmakologie, Histologie, Zellbiologie, Biochemie und Molekularbiologie.

Hinweis 
In einigen Fachgebieten des Berufs wird mit Versuchstieren gearbeitet. Der Umgang mit Versuchstieren ist somit auch Bestandteil der Ausbildung.

Schulische Voraussetzungen
Abschluss der Sekundarschule im erweiterten Niveau, der Bezirksschule oder einer anderen höheren Schulstufe; Kantone ZH, LU/Innerschweiz: Niveau A; Deutschland: Realschule (Mittlere Reife)

Lehrdauer: 3 Jahre

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Schnuppertage & Infoveranstaltungen

Infoveranstaltung Labor
08.04.2026

58 freie Plätze

Schnuppertag
12.03.2026

bereits ausgebucht

Schnuppertag
26.03.2026

bereits ausgebucht

Schnuppertag
17.04.2026

6 freie Plätze

Schnuppertag
23.04.2026

bereits ausgebucht

Schnuppertag
07.05.2026

bereits ausgebucht

Lehrfirmen mit Ausbildungsplatz

Cilag AG
Coop Genossenschaft
DSM Nutritional Products AG Werk Sisseln
Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Life Sciences
Idorsia Pharmaceuticals Ltd
Institut für med. Genetik und Pathologie, Universitätsspital Basel
Lonza DPS
MSD Werthenstein BioPharma GmbH
Novartis Pharma AG
Pentapharm AG
ten23 health AG

Typischer Arbeitstag

Hier findest Du einen typischen Arbeitstag im Lehrberuf, scrolle dich einfach vom Morgen zum Abend durch.

Morgen

07:30 Uhr Start in den Arbeitstag

Ich erstelle einen Tages- oder Wochenplan, in dem ich die einzelnen Schritte meines Versuchs festhalte. 

09:00 Uhr Versuchsvorbereitung

Der Zeitpunkt der Versuchsvorbereitung und damit der praktischen Arbeit variiert. Bevor man mit dem Versuch beginnt, muss man wissen, welche Reagenzien man benötigt. Entsprechend stelle ich Lösungen, die ich brauche, rechtzeitig im Voraus her. 

09:30 Uhr Start und Durchführung des Experiments

Nach ausführlicher Planung und Vorbereitung kann ich den Versuch starten. Je nach Fachgebiet unterscheiden sich die Methoden. 

10:00 Uhr Dokumentation

Alle Arbeitsschritte müssen nachvollziehbar sein. Deshalb protokolliert man simultan, also parallel zum Versuch und so zeitnah wie möglich.

Mittag

13:30 Uhr Messungen durchführen

Um die benötigten Messwerte zu erhalten, führe ich mit modernen Geräten exakte Messungen durch. 

14:00 Uhr Analysieren

Für die Analyse verwende ich je nach Substanz unterschiedliche Geräte und Verfahren.

16:00 Uhr Auswertung

Die Auswertung und korrekte, saubere Darstellung der Resultate sind bereits während des Versuchs wichtig und ausserdem auch später, wenn man die Resultate vor den Kollegen präsentieren und interpretieren muss. 

Abend


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Fragen zur Berufswahl? Schreib uns auf WhatsApp - wir helfen dir gerne weiter.

Alles Wissenswerte zum Beruf

Diese Stärken helfen dir in diesem Beruf

Interesse an Naturwissenschaften, manuelle Geschicklichkeit, exaktes Arbeiten, sehr gute Beobachtungsgabe, logisches und kritisches Denken, Vernetzungsvermögen, Selbständigkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein, positive Grundhaltung gegenüber Tieren, möglichst keine Prädisposition für Allergien. Hinweis: In einigen Fachgebieten des Berufs wird mit Versuchstieren gearbeitet. Der Umgang mit Versuchstieren ist somit auch Bestandteil der Ausbildung.

Lehrverlauf
1. LEHRJAHR
aprentas Lehrlabor
Lehrfirma
Berufsfachschule
2. LEHRJAHR
Start und Abschluss des Lehrjahres in der Lehrfirma; von Oktober bis März ein Block bei aprentas
Berufsfachschule
3. LEHRJAHR
Zwei Blocks bei aprentas: August/September sowie von März bis Ende Mai; restliche Zeit in der Lehrfirma
Berufsfachschule

Die Modulinhalte sowie die Ausbildungsdauer sind auf den jeweiligen Lehrberuf abgestimmt.

Praktische Ausbildung

Blockweise praktische Ausbildung im Lehrlabor im aprentas Ausbildungszentrum Muttenz im Wechsel mit verschiedenen Arbeitsplätzen in der Lehrfirma.

Berufsfachschule

Besuch der Berufsfachschule aprentas in Muttenz. Wichtige Lerninhalte: Naturwissenschaftliche Grundlagen, Angewandte Fachkenntnisse, Labormethodik, Angewandte Mathematik, Informatik, Englisch, Lern- und Arbeitstechnik, Sport, Allgemeinbildender Unterricht

Berufsmaturität

Die aprentas-Mitgliedfirmen unterstützen grundsätzlich die Berufsmaturität während der Lehre (BM1).

Weiterbildung

Höhere Fachprüfung (HFP) als naturwissenschaftliche/-r Labortechniker/-in mit eidg. Diplom; Studium an einer Fachhochschule (Bachelor- oder Master-Abschlüsse in Life Sciences)

Bewerbung

Bitte richte deine Bewerbung direkt an eine der oben aufgeführten Lehrfirmen. Wir empfehlen dir, vorher abzuklären, ob noch Lehrstellen frei sind.

Auskünfte

Erhältlich bei den Lehrfirmen und bei der Berufsinformation aprentas: lehrstellen@aprentas.com oder Tel. 061 468 18 00

Weitere Informationen

Die offenen Lehrstellen für den nächsten Lehrbeginn

Lehrstellenbarometer

Der Weg zur Lehrstelle

Von der Bewerbung zum Lehrvertrag

Der Weg zur Lehrstelle

Ablauf des Potenzial-Checks

Rechnen für Schülerinnen und Schüler

Anforderungsprofil

Laborant/-in EFZ, Fachrichtung Biologie

Lage- und Anfahrtsplan

Ausbildungszentrum Muttenz

Berufsfachschule aprentas

Berufsmaturität

Die Wissenschafts- und Technikseite für Jugendliche

SimplyScience

Aktuelle Unterlagen für Bildungsfachleute

Totalrevision Laborant/-in EFZ

 

Häufig gestellte Fragen

Was macht man als Biologielaborant/-in im Alltag?

Als Laborant/-in der Fachrichtung Biologie (Biologielaborant/-in) befasst du dich mit den vielen Formen des Lebens. Du arbeitest zum Beispiel mit Bakterien, Zellkulturen, Viren oder Tieren. Mögliche Tätigkeitsfelder sind unter anderem die Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente, die Qualitätskontrolle, die Lebensmittelüberwachung oder die biologische und medizinische Grundlagenforschung. Du wendest verschiedene Laborgeräte und -verfahren, zum Beispiel für die Analyse, fachgerecht an. Auch das Protokollieren deiner Arbeitsschritte und Beobachtungen gehört zu deinen Aufgaben.

Was muss ich gut können für die Lehre als Biologielaborant/-in und welche Schulnoten sind wichtig?

Als Laborant/-in der Fachrichtung Biologie (Biologielaborant/-in) solltest du an Biologie und generell an Naturwissenschaften interessiert sein. Wichtig ist, dass du geschickt mit den Händen arbeiten kannst, exakt, sorgfältig und verantwortungsbewusst bist, gerne logisch, kritisch und vernetzt denkst und sowohl selbständig als auch teamfähig bist. Je nach kantonalem Schulsystem ist der Abschluss der obligatorischen Schulzeit mindestens im mittleren beziehungsweise höheren Niveau der Sekundarschule eine Voraussetzung für eine Lehre in diesem Beruf. Zu den wichtigen Fächern in der Schule zählen Mathematik, MINT und Englisch.

Was ist der Unterschied zwischen Biologie- und Chemielaborant/-in und Chemie- und Pharmatechnologe/-in (Chemikant/-in)?

Als Laborant/-in der Fachrichtung Biologie (Biologielaborant/-in) arbeitest du teilweise in ähnlichen Bereichen und mit ähnlichen Geräten wie in der Fachrichtung Chemie. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass du in der Fachrichtung Chemie mit chemischen Stoffen zu tun hast, in der Fachrichtung Biologie hingegen mit lebendiger Materie wie Bakterien, Zellkulturen, Viren oder Tieren. Als Chemie- und Pharmatechnologe/-in (Chemikant/-in) hast du mit den gleichen Substanzen zu tun wie im Labor, aber du arbeitest mit viel grösseren Mengen und produzierst für den Markt. Teilweise, für Qualitätskontrollen, bist du auch im Labor, aber vorwiegend arbeitest du an grossen Anlagen und Reaktoren, die du steuerst und überwachst.

Wo kann ich mich bewerben und was passiert, wenn ich die Bewerbung abgeschickt habe?

aprentas hat verschiedene Mitgliedfirmen, bei denen du dich für die dreijährige Lehre als Laborant/-in EFZ, Fachrichtung Biologie, (Biologielaborant/-in) bewerben kannst. Du findest die Firmen mit aktuell offenen Lehrstellen sowie die Kontakte respektive Plattformen zum Einreichen deiner Bewerbung auf unserer Website. Macht deine Bewerbung in allen entscheidenden Punkten einen positiven Eindruck, wirst du in der Regel zu einem theoretischen Test eingeladen. Darauf folgen ein praktischer Teil und ein Bewerbungsgespräch. Wenn alles positiv verläuft, unterschreiben die verantwortliche Person von der Lehrfirma, du selbst und je nachdem auch deine Eltern/Erziehungsberechtigten den Lehrvertrag, und es kann losgehen mit deiner Ausbildung.

Gibt es Tierversuche, und wie geht man damit um?

In einigen Fachgebieten des Berufs Laborant/-in EFZ, Fachrichtung Biologie, (Biologielaborant/-in) wird mit Versuchstieren gearbeitet. Der Umgang mit Versuchstieren, und welche Regeln dabei gelten, ist somit auch Bestandteil der Ausbildung mit Schwerpunkt Pharmabiologie. 

Was kann ich nach der Lehre machen?

An der Berufsfachschule aprentas kannst du die Berufsmaturität parallel zur Lehre als Laborant/-in EFZ, Fachrichtung Biologie (Biologielaborant/-in), machen (BM1) und, wenn alles erfolgreich verläuft, beim Lehrabschluss gleichzeitig mit deinem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) auch dein Berufsmaturitätszeugnis entgegennehmen. Du kannst die Berufsmaturität auch nach der Lehre in einem zusätzlichen Jahr absolvieren (BM2). Mit der BM kannst du an der Fachhochschule im Bereich Life Sciences studieren. Willst du an der Universität studieren, musst du noch die einjährige so genannte Passerelle absolvieren. Auch ohne Berufsmaturität hast du attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel die höhere Fachprüfung (HFP) als naturwissenschaftliche/-r Labortechniker/-in mit eidg. Diplom.