Automatiker/-in EFZ

 

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„Ich sorge von A bis Z dafür, dass ein Industrieroboter oder eine technische Anlage auch tatsächlich automatisch funktioniert. Mit meinem Flair für Technik, Mathematik und Physik bin ich in diesem Beruf genau richtig!“

Als Automatiker /-in EFZ bist du an der Mechanisierung sowie an der Automatisierung von Systemen beteiligt. Du entwirfst und realisierst Konstruktionen und Verfahren, mit deren Hilfe mechanisierte Operationen selbstständig ausgeführt werden. Für die Automatisierung von Anlagen entwickelst, projektierst und realisierst du Steuerungen und Regelungen, führst Inbetriebnahme- sowie Instandhaltungsarbeiten aus und erstellst Offerten und Dokumentationen. 

Mit fundiertem Wissen über die zentralen Komponenten der Automatisierungstechnik und dem Verständnis für deren Zusammenwirken bist du als Automatiker/-in EFZ in der Lage, Montagen sowie elektrische und pneumatische Verdrahtungen zu realisieren. Du programmierst Schaltungen und Elektromaschinen und widmest dich der Fehlerdiagnose von technischen Systemen. Dabei überwachst du die Prozesse durch die Erfassung von Messwerten, um stets eine Optimierung der Prozessabläufe zu gewährleisten.

Schulische Voraussetzungen
Abschluss der Sekundarschule im erweiterten Niveau, der Bezirksschule oder einer anderen höheren Schulstufe; Deutschland: Realschule (Mittlere Reife)

Lehrdauer: 4 Jahre

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Schnuppertage & Infoveranstaltungen

Schnuppertag
05.05.2026

bereits ausgebucht
Halbtag Vormittag

Lehrfirmen mit Ausbildungsplatz

BASF Schweiz AG
BWT AQUA AG
CBRE GWS GmbH
Chemspeed Technologies AG
Coop Salina Raurica Pratteln
Endress+Hauser Flowtec AG
Inframatic GmbH
Lonza DPS
Novartis Pharma AG
Sauter Building Control Schweiz AG
Veolia Industry Building - Switzerland AG
Zürcher Ziegeleien AG

Typischer Arbeitstag

Hier findest Du einen typischen Arbeitstag im Lehrberuf, scrolle dich einfach vom Morgen zum Abend durch.

Morgen

09:00 Uhr Programmerweiterung vorbereiten

Bevor ich die Funktionserweiterung programmiere, erstelle ich einen grafischen Ablauf der Erweiterung, um mir eine Vorlage für das eigentliche Programmieren zu erstellen. Diese ist wichtig, um die Übersicht zu bewahren.

07:00 Uhr Arbeits- und Bestandsaufnahme

Mein Auftrag ist, eine Funktionserweiterung für eine bestehende Anlage zu programmieren. Zu Beginn lese ich mir den textuellen Beschrieb der neuen Funktion durch und verschaffe mir einen Überblick, welche bestehenden Programmteile erweitert werden müssen.

11:30 Uhr Programmerweiterung auf einem Testsystem testen

Nach dem Programmieren simuliere ich die Erweiterung auf einer Testumgebung. 

11:00 Uhr Funktionserweiterung programmieren

Anschliessend programmiere ich die Funktionserweiterung gemäss dem zuvor geplanten Ablauf.

Mittag

16:00 Uhr Anlage an Anwender übergeben

Die Inbetriebnahme und die Testspezifikation sind erfolgreich abgeschlossen. Jetzt kann ich die Dokumente abgeben und die Anlage dem Anwender freigeben.

13:30 Uhr Programmerweiterung in Betrieb nehmen

Wenn der simulierte Test erfolgreich war, nehme ich zusammen mit dem Anwender die Programmerweiterung auf der rellen Anlagen in Betrieb.

Abend


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Fragen zur Berufswahl? Schreib uns auf WhatsApp - wir helfen dir gerne weiter.

Alles Wissenswerte zum Beruf

Diese Stärken helfen dir in diesem Beruf

Technisches Interesse, Flair für Mathematik und Physik, logisches Denken, handwerkliches Geschick.

Lehrverlauf
1. LEHRJAHR
aprentas
Lehrfirma
Berufsfachschule
2. LEHRJAHR
Lehrfirma; 2 kurze Blocks bei aprentas im Mai/Juni (Teilprüfung mit Vorbereitung)
Berufsfachschule
3. LEHRJAHR
Lehrfirma; 2 kurze Blocks bei aprentas im November/Dezember
Berufsfachschule
4. LEHRJAHR
Lehrfirma; 2 kurze Blocks bei aprentas im Dezember und Januar (QV-Vorbereitung)
Berufsfachschule

Die Modulinhalte sowie die Ausbildungsdauer sind auf den jeweiligen Lehrberuf abgestimmt.

Praktische Ausbildung

Blockweise fachspezifische Ausbildung in der Lehrwerkstatt im aprentas Ausbildungszentrum Klybeck im Wechsel mit praktischer Ausbildung im Lehrbetrieb

Berufsfachschule

Besuch der Berufsfachschule Basel. Wichtigste Fächer: Physik, Mathematik, Werkstoff- und Zeichnungstechnik, Elektrotechnik, Elektronik, Automation, Informatik, Chemie, Lern- und Arbeitsmethodik, Allgemeinbildung

Berufsmaturität

Die aprentas-Mitgliedfirmen unterstützen grundsätzlich die Berufsmaturität während der Lehre (BM1).

Weiterbildung

Studium an einer Technikerschule zum Techniker TS; Studium an einer Fachhochschule zum Ingenieur FH

Bewerbung

Bitte richte deine Bewerbung direkt an eine der oben aufgeführten Lehrfirmen. Wir empfehlen dir, vorher abzuklären, ob noch Lehrstellen frei sind.

Auskünfte

Erhältlich bei den Lehrfirmen und bei der Berufsinformation aprentas: lehrstellen@aprentas.com oder Tel. 061 468 18 00

Weitere Informationen

Die offenen Lehrstellen für den nächsten Lehrbeginn

Lehrstellenbarometer

Der Weg zur Lehrstelle

Von der Bewerbung zum Lehrvertrag

Der Weg zur Lehrstelle

Ablauf des Potenzial-Checks

Rechnen für Schülerinnen und Schüler

Anforderungsprofil

Automatiker/-in EFZ

Die Website der Lernenden und Ausbilder/-innen der technischen Berufe bei aprentas

Ausbildung technische Berufe

Steig ein in die Welt der Technik!

Lage und Anfahrt

Ausbildungszentrum Klybeck

 

Häufig gestellte Fragen

Was macht man als Automatiker/-in im Alltag?

Als Automatiker/-in sorgst du dafür, dass es automatisch läuft! Du entwickelst und baust elektrische Steuerungs- und Automatisierungssysteme, vom Getränkeautomaten bis zum Industrieroboter. Du nimmst die Anlagen auch in Betrieb, wartest und reparierst sie und erstellst die technischen Dokumente dazu. Du kennst dich gut aus in der Automatisierungstechnik. Dazu gehören Elektrotechnik, Hydraulik – eine Technik, die mithilfe von Flüssigkeiten Druck erzeugt und diesen in mechanische Energie umwandelt – und Pneumatik, die Verwendung von Druckluft zur Verrichtung mechanischer Arbeit und zur Steuerung von Maschinen. Du verstehst, wie diese Techniken zusammenwirken und wie man sie einsetzt.

Was muss ich gut können für die Lehre als Automatiker/-in und welche Schulnoten sind wichtig?

Technisches Interesse, logisches und analytisches Denkvermögen, kombiniert mit handwerklichem Geschick, sind gute Voraussetzungen für eine Ausbildung als Automatiker/-in. In der Regel, je nach kantonalem Schulsystem, wird für eine Lehre in diesem Beruf der Abschluss der obligatorischen Schulzeit mindestens im mittleren Niveau der Sekundarschule verlangt. Zu den wichtigen Fächern in der Schule zählen die MINT-Fächer, vor allem Mathematik (Algebra), Physik und Informatik.

Wo kann ich mich bewerben und was passiert, wenn ich die Bewerbung abgeschickt habe?

aprentas hat verschiedene Mitgliedfirmen, bei denen du dich für die vierjährige Lehre als Automatiker/-in EFZ bewerben kannst. Du findest die Firmen mit aktuell offenen Lehrstellen sowie die Kontakte respektive Plattformen zum Einreichen deiner Bewerbung auf unserer Website. Macht deine Bewerbung in allen entscheidenden Punkten einen positiven Eindruck, wirst du in der Regel zu einem theoretischen Test eingeladen. Darauf folgen ein praktischer Teil und ein Bewerbungsgespräch. Wenn alles positiv verläuft, unterschreiben die verantwortliche Person von der Lehrfirma, du selbst und je nachdem auch deine Eltern/Erziehungsberechtigten den Lehrvertrag, und es kann losgehen mit deiner Ausbildung.

Arbeite ich mehr an Anlagen oder am PC?

Das ist je nach Betrieb unterschiedlich. Als Automatiker/-in arbeitest du oft in einer abwechslungsreichen Mischung. Teils bist du in der Werkstatt oder an Anlagen und verdrahtest dort elektrische Steuerungen oder testest und überwachst Prozessabläufe, teils am PC am Planen und Programmieren. Die Arbeit beinhaltet den Bau, die Inbetriebnahme und die Instandhaltung automatisierter Systeme, wodurch sowohl handwerkliches Geschick als auch Informatikkenntnisse gefragt sind.

Was ist der Unterschied zwischen Automatiker/-in und Elektroniker/-in?

Automatiker/-innen nutzen die ganze Palette der Automatisierungstechnik, um ganze Maschinen und Anlagen zum Laufen zu bringen. Die Elektronik ist ein spezialisiertes Teilgebiet der Elektrotechnik, und darauf konzentrieren sich Elektroniker/-innen. Sie entwickeln, bauen und prüfen elektronische Komponenten, Schaltungen und Geräte, oft im Bereich Mikroelektronik. Elektrotechnik ist das umfassende Feld der Energieerzeugung, -übertragung und -nutzung (Starkstrom), während Elektronik sich auf die Steuerung von Strömen, Informationsverarbeitung und schwache Signale durch Bauelemente wie Transistoren konzentriert.

Was ist der Unterschied zwischen Automatiker/-in und Informatiker/-in?

Automatiker/-innen verbinden Informatik mit Mechanik und Elektronik, während Informatiker/-innen meist rein digital arbeiten. Automatiker/-innen haben sowohl mit Hardware als auch mit Software zu tun; sie bauen, verdrahten und programmieren automatisierte Anlagen, zum Beispiel Roboter oder Produktionsstrassen, und sie montieren und warten Maschinen sowie Steuerungen. Sie arbeiten oft im Industrieumfeld, in Werkstätten oder Produktionshallen. Informatiker/-innen hingegen sind meist im Büro tätig, wo sie Software entwickeln oder Server und Netzwerke verwalten und IT-Plattformen einrichten.

Was kann ich nach der Lehre machen?

Automatiker/-innen sind sehr gefragte Berufsleute. Und auch die Weiterbildungsmöglichkeiten sind attraktiv und vielfältig. Du kannst nach der Lehre eine Berufsprüfung (BP) absolvieren, zum Beispiel als Automatikfachmann/-frau, und darauf aufbauend eine höhere Fachprüfung (HFP). Oder du kannst an einer Höheren Fachschule (HF) einen Bildungsgang absolvieren, zum Beispiel als Systemtechniker/-in.

Bereits während deiner vierjährigen Lehre als Automatiker/-in kannst du an der Berufsfachschule parallel die Berufsmaturität machen (BM1) und, wenn alles erfolgreich verläuft, beim Lehrabschluss gleichzeitig mit deinem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) auch dein Berufsmaturitätszeugnis entgegennehmen. Du kannst die Berufsmaturität auch nach der Lehre in einem zusätzlichen Jahr absolvieren (BM2). Mit der BM kannst du an einer Fachhochschule in einem verwandten Fachbereich studieren, zum Beispiel Elektrotechnik oder Informatik. Willst du an der Universität studieren, musst du noch die einjährige so genannte Passerelle absolvieren.