08. Mai 2026
Im April bot sich den Mitarbeitenden erstmals die Gelegenheit, einen Blick ins Innere des neuen Ausbildungszentrums auf dem Polyfeld in Muttenz zu werfen.

Nach dem Rundgang mit einer kleinen Gruppe von Mitarbeitenden, geführt von Bauleiter Markus Eife von HRS, ist die Vorfreude auf das neue Ausbildungszentrum deutlich spürbar. Egal, ob der Arbeitsplatz im Labor, in der Werkstatt, im Schulzimmer oder im Büro ist: Die Ausbildung aller Berufe unter dem gleichen Dach, mit intensiverem Austausch, neuen gemeinsamen Ideen und auch den Möglichkeiten, diese umzusetzen, wird als grosse Chance wahrgenommen.
Video: Daniele Ciociola
Vielfalt und Austausch
David, Verantwortlicher Berufsinformation und -marketing bei aprentas, aktuell im Ausbildungszentrum Klybeck in Basel, bringt es stellvertretend für viele auf den Punkt: «Ich freue mich schon sehr darauf, dem noch leeren Gebäude Leben einzuhauchen!» Er wird in der neuen MINT-Welt im Erdgeschoss Schülerinnen und Schülern, die sich mit der Berufswahl beschäftigen, die naturwissenschaftlichen und technischen Lehrberufe näherbringen. Gerade für die Berufsinformation ist es ein grosser Vorteil, dass Kontakte zu Lernenden und Ausbildungsfachleuten aller Berufe im gleichen Gebäude möglich sind.
Vor allem ist es auch für die Ausbildungstätigkeit selbst ein Gewinn. „Das bringt alle Abteilungen von aprentas näher zusammen, was sich sicherlich auf die Qualität der Lernendenausbildung insgesamt positiv auswirken wird“, hält Martin vom Leitungsteam der Berufsfachschule im Ausbildungszentrum Muttenz fest.
Schön und gigantisch
Monique, Spezialistin Personal- und Rechnungswesen, ergänzt, dass schöne Räumlichkeiten und ein modernes Umfeld den Arbeitsalltag und die Arbeitskultur ebenfalls bereichern: «Die Treppe im offenen Atrium ist der Hammer!» Auch Martin ist begeistert: «Die Schulzimmer sind beeindruckend schön – da hat man einfach Lust zu unterrichten!»
Darko, ebenfalls im Leitungsteam der Berufsfachschule, fand es ausserdem eindrücklich, beim Rundgang die Dimensionen des Neubaus wahrzunehmen: «Es wirkt gewaltig – auf den Plänen sah alles etwas bescheidener aus!» Gigantisch, vor allem verglichen mit seinem langjährigen Arbeitsort im Ausbildungszentrum Schweizerhalle, findet es auch Dieter, der im Leitungsteam der Berufsfachschule schwerpunktmässig die Ausbildung Produktion vertritt.
Umzug und Unternehmenskultur
Als grösste Herausforderungen werden der Umzug selbst, der Umgang mit dem Geräuschpegel, das Ablegen bisheriger Gewohnheiten und das Sich-Einspielen neuer Abläufe eingeschätzt. Materialien und Geräte brauchen alle einen Platz, an dem man sie auch findet. Es wird Zeit brauchen, bis man die effizientesten Wege von A nach B innerhalb des Gebäudes kennt. Monique hält fest, dass im Open-Space-Büro gegenseitiger Respekt gefragt ist, damit alle ihrer Tätigkeit nachgehen können. So ist es Katharina, Spezialistin Lernendenrekrutierung, wichtig – sicherlich stellvertretend für viele, die im Büro arbeiten –, bei viel Trubel, oder wenn zum Beispiel ein Teams-Interview ansteht, eine Rückzugsmöglichkeit zu haben. «Aber das wird sich finden; die Möglichkeiten sind da», ist sie überzeugt. Auch Dieter ist zuversichtlich. «Viele verschiedene Charaktere kommen hier zusammen, die sich an etwas Neues gewöhnen müssen respektive dürfen. Darauf, wie sich das Menschliche entwickeln wird, bin ich mindestens so sehr gespannt wie auf die Farbe der Wände! Das ist eine Herausforderung. Aber wir schaffen das!»
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