21. Januar 2026
Helm auf, Stiefel und Sicherheitsweste an, und auf geht’s zur Baustelle! Ein Einblick in die aktuellen Arbeiten am und im aprentas-Neubau mit dem Totalunternehmer.

Das Gebäude steht – und es sieht sehr stattlich aus! Nachdem der Rohbau des neuen aprentas-Ausbildungszentrums auf dem Polyfeld-Areal in Muttenz im Herbst fertiggestellt worden ist, zeigen sich eindrücklich seine Dimensionen: 100 Meter Länge und sechs überirdische Stockwerke.
Am 4. Februar 2026 findet das Richtfest statt. «Das ist immer ein ganz besonderer Moment und ein wichtiger Meilenstein bei jedem Bauprojekt», freut sich Erkan Ates, Leiter der Niederlassung Basel von HRS Real Estate AG, dem Totalunternehmer für den aprentas-Neubau auf dem Polyfeld-Areal in Muttenz. Traditionell wird ein Richtfest gefeiert, wenn der Rohbau abgeschlossen und der höchste Punkt eines Gebäudes erreicht worden ist. Es ist ein jahrhundertealter Brauch im Bauwesen. «Für uns ist das Richtfest vor allem ein Dank an alle Handwerkerinnen und Handwerker. Sie leisten täglich hervorragende Arbeit, oft unter anspruchsvollen Bedingungen, bei Wind, Wetter und engem Terminplan», betont Erkan Ates.
Die Rolle des Totalunternehmers
Was ist eigentlich die Aufgabe der HRS Real Estate AG bei diesem Projekt? «Als Totalunternehmer übernehmen wir die Gesamtverantwortung für ein Bauprojekt – von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe», erklärt Erkan Ates. Sämtliche Planer und Unternehmer arbeiten unter der Verantwortung des Totalunternehmers. Dies entlastet die Bauherrschaft – im Fall des aprentas-Ausbildungszentrum ist dies die Suva –, die nur einen einzigen Vertrag abschliesst, den so genannten TU-Werkvertrag, und damit auch nur einen Ansprechpartner hat. Das bringt ihr Übersicht, Effizienz und vor allem auch Kosten- und Terminsicherheit.
Eindrücke von der Baustelle
Und nun ist es Zeit für einen Rundgang! Der Innenausbau ist inzwischen in vollem Gang, und Erkan Ates zeigt uns, woran auf welcher Etage gerade gearbeitet wird. Wir starten in den Untergeschossen, wo das haustechnische Herz des Gebäudes schlägt. Viele Bauteile sind zu sehen: verschiedene Rohre, Kanäle und Kabel. Von hier aus werden die verschiedenen Leitungen, unter anderem für Lüftung, Heizung, sanitäre Anlagen oder auch Laborgase, vertikal im Gebäude verteilt, und auf den einzelnen Geschossen erfolgt anschliessend die Feinverteilung. «Diese Arbeiten gehören zu den ersten, die ausgeführt werden», erklärt Erkan Ates. «Von dieser Technik soll man im fertigen Gebäude möglichst wenig sehen; die Leitungen verschwinden später in Schächten, Wänden und Decken.»
Zurzeit liege der Fokus darauf, das Gebäude dicht und wetterfest zu bekommen: eine wichtige Voraussetzung für viele Ausbauarbeiten. Wir gehen weiter in die Obergeschosse, wo bereits mit dem Erstellen der raumbildenden Wände begonnen und der Unterbau für die späteren Bodenbeläge eingebracht worden ist. Dorthin gelangen wir über die markante Stahlwendeltreppe im Atrium – ganz klar ein Highlight des Gebäudes. Dem vertikalen Durchblick im Lichthof über alle Stockwerke hinweg steht vorläufig noch ein Gerüst im Weg – denn es gibt noch einiges zu tun, angefangen bei der Verkleidung der Unterseite der Treppe.
Ausblick mit Weitblick
Inzwischen haben wir das obere Ende der Wendeltreppe erreicht, stehen auf der Dachterrasse und bewundern die grossartige Aussicht auf die Umgebung. Was macht Erkan Ates besonders stolz, während wir hier ganz oben auf dem Neubau stehen und er auf die bisherige Planungs- und Bauzeit zurückblickt? Und was wünscht er denjenigen, die in Zukunft in diesem Gebäude lernen und arbeiten werden? «Besonders stolz bin ich zum jetzigen Zeitpunkt darauf, dass wir sehr gut im Terminplan liegen, dass die Zusammenarbeit auf der Baustelle hervorragend funktioniert und – ganz besonders wichtig – dass wir bisher unfallfrei arbeiten konnten. Den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern wünsche ich, dass sie sich in diesem Gebäude wohlfühlen und gerne hierherkommen: dass es ein Ort wird, an dem Lernen, Arbeiten und Austausch Freude machen!»
Worin Erkan Ates das Besondere sieht bei diesem Projekt und was ihn dabei persönlich motiviert, erzählt er in unserem Video weiter oben in diesem Blogbeitrag, das natürlich ausserdem auch noch weitere bildliche Eindrücke vom Neubau bereithält.
Fotos und Video: Daniele Ciociola
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